Marbach - Neuer Spitzenpreis bei Marbacher Gestütsauktion: Der Top-Favorit des diesjährigen Auktionslots Vitruv (*2013, v. Vitalis aus der Hauptgestütsstute Daphne v. DACAPRIO-METTEUR) übertraf alle Erwartungen und wurde für 60.000 Euro in die Schweiz verkauft. Die Schweizer Grand-Prix-Reiterin Tanja Gerber (Möhlin) sicherte sich neben diesem dreijährigen Ausnahmepferd ebenso den dreijährigen Liebermann (v. LEMBERGER-DISCO-TÄNZER) aus der Hengstmutter des Sir Solitär v. SIR SANDRO und den fünfjährigen Luan v. LAVALETTO. „Wir freuen uns sehr, dass Vitruv und Liebermann in sportlich fördernde Hände kommen und sind sehr gespannt auf die weitere Entwicklung im Turnierstall Gerber“, so Landoberstallmeisterin Dr. Astrid von Velsen-Zerweck.


Das zweitteuerste Pferd, der hoch talentierte Fürstenberger (*2012, v. FLEINER-METTEUR), wechselte für 19.000 Euro in den Stall von Familie Eberwein (Kelkheim), die damit ihr 70. Pferd auf einer Marbacher Gestütsauktion erworben haben. Der bewegungsstarke Quentin (*2012, v. QUADROFINO-PIKFEIN) aus der Züchterhand von Eberhard Ebert (Crailsheim) brachte 10.500 Euro und wird in Baden-Württemberg weiter sportlich gefördert.


Reges Interesse aus dem Ausland

Sehr rege war das Interesse aus dem Ausland: Kunden aus den USA, aus Kanada, aus Frankreich, aus Italien und der Schweiz hatten die Pferde in Augenschein genommen. Allein vier Pferde wurden in die Schweiz verkauft. Der treue Marbacher Kunde Hermann Schweizer aus Kanada sicherte sich für 14.900 Euro die bewegungsstarke Stute Papagena (*2012, v. Pentagon’s Peron a.d. Hauptgestütsstute Winnipeg v. Worldly-HYALIT/T.). Der DEMETRIUS-RICORDO DI LENY-Sohn Dean Martin (*2013) findet seine neue Heimat im benachbarten Frankreich, Luisitto v. LAVALETTO wird in New York beheimatet sein.

 
Die herausragende Qualität einiger Pferde im diesjährigen Auktionslot führte zu einem stark gesteigerten Interesse im Vorfeld der Auktion. Insgesamt wurden 23 drei-bis fünfjährige Pferde zu einem Durchschnittspreis von rund 12.000 Euro verkauft, eine Steigerung im Vergleich zu den Vorjahren.


2016-03-14
(Haupt- und Landgestüt Marbach)